Ich denke beim Weggehen inzwischen früher an den Heimweg.
Wenn ich um 23 Uhr noch direkt mit Bus oder Bahn nach Hause komme, fühlt sich das anders an als zwei Stunden später mit Nachtbus, Umstieg und einer halben Stunde Wartezeit.
Manchmal gehe ich nicht nach Hause, weil der Abend schlecht ist. Ich gehe, weil der gute Heimweg gerade fährt.
Für den einen beginnt der gute Teil des Abends um 23 Uhr, während der andere seit einer Stunde müde ist. Das muss weder langweilig noch besonders jugendlich sein. Menschen bringen offenbar nicht nur verschiedene Kalender, sondern auch verschiedene innere Uhren mit.
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